Singen und tanzen sind eine soziale Kompetenz

 

Musik kann so viel von uns ausdrücken, was wir selber nicht sagen können mit unserer Sprache. Die Stimmung wird unmittelbar beeinflusst, hören wir Töne und Harmonien. Der Körper möchte sich bewegen, wenn er Rhythmen spürt.

Wir sollten viel öfter musizieren – für uns ganz alleine, aber auch miteinander. Denn Musik bringt nicht nur die inneren Gefühle und Unebenheiten in Harmonie, sondern auch unser Verhältnis zu den Menschen in unserer Umgebung, wenn wir gemeinsam musizieren.

Wir sprechen nicht nur vom Taktgefühl, wenn jemand besonders empathisch ist und sich zu benehmen weiß. Wir sprechen auch von einem ‚harmonischen‘ Miteinander. Beide Begriffe stammen aus der Musik.

Lernen wir mit Rhythmus und Harmonie umzugehen, so fällt uns der Umgang mit anderen Menschen weitaus leichter, wenn wir uns auf sie ‚einstimmen‘ können, uns auf Situationen ‚einschwingen‘.

Gerade Kinder, die ihr Verhalten noch ausprobieren, die sich in ihrem sozialen Ausdruck noch entwickeln, können durch Musik- oder Tanzunterricht schneller und leichter spüren, wie sie sich in einer Gruppe ausdrücken können.

Gemeinsam singen bedeutet nämlich auch, auf die Stimmen der anderen zu hören und nicht nur selber in die Welt hinaus zu rufen. Zusammen tanzen bedeutet auch, den anderen nicht ‚auf die Füße zu treten‘, wahrzunehmen, wo sich die anderen befinden, wie schnell sie sich bewegen, welche rhythmischen Wechsel zu ausführen.

So führt singen, tanzen und musizieren auf Musikinstrumenten letztendlich auch zu einer höheren sozialen Kompetenz.

Musik ist die einzige Sprache, die jeder auf der Welt spricht.